Vorsorgeuntersuchungen Invasive Methoden

Der Schwangerschaftsverlauf

1.-4. Schwangerschaftswoche

Ein Spermium hat sich gegen Millionen von Konkurrenten durchgesetzt und die Eizelle befruchtet. Es entsteht die erste Zelle Ihres Kindes: die Zygote. Sie enthält bereits alle Anlagen Ihres Kindes wie z. B. Körperform, Geschlecht, Augen- und Haarfarbe. Unmittelbar nach der Befruchtung der Eizelle kommt es zur ersten Teilung der neu entstandenen Zelle. Auf dem Weg durch den Eileiter teilen sich die Zellen mehrmals und bilden schließlich eine Zellkugel. Diese Zellkugel nistet sich innerhalb einer Woche fest in die Gebärmutter ein. Die Zellneubildung läuft jetzt auf Hochtouren ab – schließlich muss sich aus einer einzigen Zelle ein perfekter kleiner Mensch mit gesunden Organen entwickeln. Bei all diesen Vorgängen braucht der Organismus Folat/Folsäure. Da man zu diesem Zeitpunkt
meist noch gar nichts von einer Schwangerschaft weiß, ist es besonders wichtig, bereits ab Kinderwunsch auf Folsäure, Metafolin® und andere lebenswichtige Mikronährstoffe zu achten.

 

Von jetzt an findet ein reger Hormonaustausch statt: Der Mutterleib wird auf die Schwangerschaft eingestellt. Ab dem 9. Tag nach der Befruchtung teilt sich die Zellkugel in Embryo und Mutterkuchen (Plazenta). Der Mutterkuchen ist über die Nabelschnur mit dem Blutkreislauf des Kindes verbunden und versorgt das Kind mit allem, was es für seine Entwicklung benötigt – Sauerstoff, Nährstoffe und Flüssigkeit. Die Versorgung des Kindes wird somit in faszinierender Weise allein über den mütterlichen Blutkreislauf sichergestellt. Eisprung und Menstruation bleiben während der gesamten Schwangerschaft aus.

 

Tipp:
Denken Sie frühzeitig an Femibion® Schwangerschaft 1 mit Folsäure, Metafolin®, weiteren lebenswichtigen Vitaminen und Jod.

Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und verzichten Sie auf fettreiche und zuckerhaltige Lebensmittel. Sofern Sie bereits vor der Schwangerschaft Gewichtsprobleme hatten oder Diabetikerin sind, sollten Sie unbedingt fachlichen Rat bezüglich Ihrer Ernährung einholen. Am Ende der Broschüre finden Sie eine Tabelle, in die Sie Ihr Gewicht eintragen können.

5. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind ist mit drei bis vier Millimetern ungefähr so groß wie ein Reiskorn. Kopf, Gehirn, Blutzellen und Adern beginnen sich zu entwickeln und das kleine Herz beginnt zu schlagen. Im Rücken des Ungeborenen bildet sich das Neuralrohr. Der obere Teil dieses Rohrs verdickt sich zum Gehirn, während aus dem Rest die Wirbelsäule entsteht. Auch für diesen Prozess sind Folsäure und Metafolin® besonders wichtig. Darum sollten Sie jetzt auf eine ausreichende Versorgung mit diesen lebensnotwendigen Mikronährstoffen achten. Gehen Sie auf Nummer sicher und ergänzen Sie Ihre tägliche Nahrung um 800 μg Folat (400 μg Folsäure und eine entsprechende Menge an Metafolin®) – mit nur einer Tablette Femibion® Schwangerschaft 1.

 

Tipp:
Sie sind müde, lustlos oder leicht reizbar? Das ist ganz normal. Eine Schwangerschaft bringt extreme körperliche und seelische Veränderungen mit sich.
Achten Sie bei der Auswahl der Lebensmittel darauf, dass Sie folatreiche und Vitamin-B-reiche Nahrung bevorzugen, denn die B-Vitamine sind an der Blutbildung und an wichtigen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Bei vielen Prozessen wirken sie mit Folat zusammen.

6. Schwangerschaftswoche

Der Embryo ist jetzt ungefähr sechs Millimeter groß und ähnelt einer kleinen Bohne. Es sind bereits Arm- und Beinansätze erkennbar. Allmählich zeichnen sich die Umrisse eines kleinen Menschen ab. Wesentliche Organe entwickeln sich: Das Herz schlägt kräftig, Leber, Magen und Darm formen sich, die Voraussetzungen für die Entwicklung des Gehirns sind geschaffen, das Rückenmark ist vorhanden.

 

Tipp:
Ihre Haut kann durch die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft recht trocken sein. Verwöhnen Sie sich mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme, um so Ihre Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Falls Sie aufgrund von fettiger Haut eher zu Hautunreinheiten neigen, verwenden Sie zur Reinigung am besten eine milde Waschlotion. Die Unreinheiten gehen dadurch zusehends zurück und Ihre Haut wird glatt und zart. Gegen Morgenübelkeit helfen ein paar einfache Tricks: Essen Sie schon im Bett ein Stück trockenes Brot, trinken Sie etwas lauwarmes Wasser in kleinen Schlucken und stehen Sie dann langsam auf.

7. Schwangerschaftswoche

Das Ungeborene ist nun 12 bis 14 Millimeter groß. Sein Kopf ist, verglichen mit dem übrigen Körper, noch sehr groß. Erst viel später holt der Körper das ein. Arme und Beine sind sehr kurz, aber Hände und Füße nehmen bereits konkrete Formen an. Die Hände entwickeln sich bedeutend schneller als die Füße. Das Gesicht formt sich: Augen, Mund und die winzige Nasenspitze treten hervor. Ihr Busen wächst und bereitet sich auf seine spätere Aufgabe vor: das Stillen.

 

Tipp:
Zeit für die erste Vorsorgeuntersuchung! Hierbei werden Gewicht und Blutdruck, Urin- und Blutwerte überprüft. Die Ergebnisse werden im Mutterpass festgehalten, den Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihres Kindes von nun an immer bei sich tragen sollten. Wenn Sie bereits jetzt Ihren Arbeitgeber über Ihre Schwangerschaft informieren, können Sie von Beginn an alle Vorteile des Mutterschutzgesetzes nutzen.
Weitere wichtige Informationen rund um den Mutterschutz finden Sie unter:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/gesetze,did=3264.html
(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

8. Schwangerschaftswoche

Am Ende des 2. Monats ist der Embryo auf 16 bis 20 Millimeter gewachsen. Sein Gewicht ist im ersten Drittel der Schwangerschaft sehr gering und kaum messbar. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Arme und Beine wachsen weiter, der Sehnerv beginnt sich zu entwickeln. Am Ende der 8. Schwangerschaftswoche bilden sich die Wirbel um das Rückenmark – die Wirbelsäule entsteht.

 

Tipp:
Vermeiden Sie größere körperliche Anstrengungen. Andererseits bedeutet eine Schwangerschaft nicht, dass Sie ganz auf sportliche Aktivitäten verzichten müssen. Vorausgesetzt, die Schwangerschaft verläuft normal, kann schonende und regelmäßige Bewegung helfen, die üblichen Beschwerden wie z. B. Übelkeit, Abgespanntheit, Verstopfung und Rückenschmerzen zu minimieren. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über mögliche Aktivitäten, die Ihr Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

9. Schwangerschaftswoche

Der Embryo ist inzwischen ca. 23 Millimeter groß. Die Körperkonturen werden deutlich und es treten kleine Streck- und Beugebewegungen auf, auch wenn erst zwei bis drei Monate später Bewegungen des Ungeborenen für die Schwangere spürbar werden können.

 

Tipp:
Vereinbaren Sie einen Termin für die erste Ultraschalluntersuchung. Eine frühe Ultraschall-Feindiagnostik ist zwischen der 11. und der 14. vollendeten Schwangerschaftswocheempfehlenswert. Zu diesem Zeitpunkt können der erwartete Geburtstermin berechnet (z. B. durch Messen der Scheitel-Steiß-Länge) sowie mögliche Fehlbildungen und Risiken entdeckt werden.

10. Schwangerschaftswoche

Langsam beginnen sich die Ohren zu formen. Daumen und Zeigefinger entwickeln sich auseinander. Das Kind misst rund 3 bis 3,5 Zentimeter. Es ist bereits ein vollständiger kleiner Mensch, dessen Organe sich nun entwickeln müssen.

 

Tipp:
Während der Schwangerschaft kann es zur Bildung von Schwangerschaftsstreifen kommen. Beginnen Sie frühzeitig damit, diesen vorzubeugen: Achten Sie auf eine gleichmäßige Gewichtszunahme und halten Sie Ihre Haut durch spezielle Pflegeprodukte für werdende Mütter geschmeidig. Sorgen Sie verstärkt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung: Lassen Sie keine Mahlzeit aus, essen Sie gesunde, leicht verdauliche Produkte und sorgen Sie für eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr.

11. Schwangerschaftswoche

Die Augen Ihres Kindes sind bereits wohlgeformt, Nase und Mund entwickeln sich weiter. Obwohl die Augenlider
erkennbar sind, bleiben die winzig kleinen Augen bis zum 6. Monat verschlossen. Die inneren Geschlechtsorgane werden gebildet. Die äußeren sind so weit ausgeprägt, dass per Ultraschall das Geschlecht des Kindes erkennbar wird. Sie kommen nun leicht aus der Puste. Ihr Herz schlägt schneller, da die Blutmenge zunimmt und das Herz eine größere Leistung erbringen muss. Das zusätzliche Blut wird benötigt, um die Plazenta und die Gebärmutter zu versorgen.

 

Tipp:
Bewegung tut Ihnen gut! Gehen Sie mindestens eine halbe Stunde am Tag im Grünen spazieren. Denken Sie daran: Sie sind jetzt der Sauerstofflieferant Ihres Kindes.

12. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind ist nun schon sechs Zentimeter groß und wiegt rund 45 Gramm. Es verfügt über Muskeln, die es ihm ermöglichen, Arme und Beine zu bewegen, den Kopf zu drehen und Fäustchen zu machen. Das Gehirn ist aber noch nicht weit genug entwickelt, um diese Bewegungen zu steuern. Die Reflexe kommen direkt aus dem Rückenmark. Es kann saugen und Fruchtwasser schlucken. Finger und Zehen sind vollständig geformt und haben Nägel. Die Füße haben jeweils eine Größe von rund einem Zentimeter.

 

Tipp:
Denken Sie daran, dass Ihr Kind auch dann hungrig sein kann, wenn Sie keinen Hunger verspüren. Sie sollten über den Tag verteilt viele kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen und reichlich trinken. Keine Sorge, wenn Sie in den ersten Wochen abgenommen haben: Das Kind nimmt sich über die Nabelschnur, was es braucht.

13. Schwangerschaftswoche

Willkommen im zweiten Schwangerschaftsdrittel! Was jetzt neben Folsäure und Metafolin® zählt, ist DHA. In den nächsten Wochen und nach der Geburt ist DHA besonders wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Sehfunktion. Darum sollten Sie jetzt frühzeitig Ihre DHA-Speicher aufbauen. Die ausreichende Versorgung über die Nahrung ist allerdings nur selten gewährleistet. Denn entsprechend große Mengen an DHA kommen nur in fettreichen Fischen (Lachs, Hering, Makrele und Thunfisch) vor. Um die ausreichende Versorgung mit der lebenswichtigen Fettsäure DHA sicherzustellen, wird ab der 13. Schwangerschaftswoche die gezielte Einnahme von 200 mg DHA pro Tag empfohlen. Ihre körpereigenen Speicher werden so rechtzeitig aufgefüllt und der DHA-Gehalt der Muttermilch wird deutlich erhöht – optimal für Sie und Ihr Kind!

 

Tipp:
Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit der lebenswichtigen Fettsäure DHA. Denn diese fördert bereits im Mutterleib die Entwicklung des Gehirns und die Sehfunktion Ihres Kindes! Denken Sie daran, aber jetzt Femibion® Schwangerschaft 2 zu nehmen.

14. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wiegt rund 90 Gramm und ist etwa zwölf Zentimeter groß. Es beherrscht komplexe Bewegungsabläufe und trainiert das Schlucken von Flüssigkeit. Die Nieren produzieren Urin. Der kindliche Körper beginnt aufzuholen und wächst erst einmal schneller als der Kopf. Einigen Frauen sieht man bereits die körperlichen Veränderungen der Schwangerschaft an.

 

Tipp:
Sollten Sie über 35 Jahre alt sein, zählen Sie rein medizinisch gesehen zu den Risikoschwangerschaften. Doch keine Sorge! Solange keine ernstzunehmenden Komplikationen (z. B. starke Blutungen) auftreten, wird auch Ihre Schwangerschaft ihren ganz natürlichen Verlauf nehmen. Ihr Gynäkologe wird Sie frühzeitig über weitere Untersuchungen informieren.

15. Schwangerschaftswoche

Sämtliche Organe Ihres Kindes sind zu diesem Zeitpunkt ausgebildet. Nun beginnt die Wachstumsphase, die sogenannte Fetalphase. Der Embryo wird jetzt als Fetus bezeichnet. Das Wachstum geht schneller vonstatten.
Ihr Kind misst von Kopf bis Fuß ca. 14 Zentimeter. Das Ungeborene erweitert zudem die Bandbreite seiner Reflexe: Es saugt und blinzelt mit den Augen. Die Gesichtsmuskeln entwickeln sich und es bilden sich die Falten der Nasenflügel und die Form der Lippen. Der Kopfdurchmesser beträgt rund 3,2 Zentimeter und kann mithilfe von Ultraschall gemessen werden. Allmählich bedeckt ein dünner Flaum den kindlichen Körper, der sich erst kurz vor der Geburt wieder zurückbildet. Ihr Bauch ist noch relativ klein, vielleicht spannen aber Ihre Hosen schon ein wenig.

 

Tipp:
Treiben Sie weiterhin Sport. Die Grundregel lautet dabei: immer nur in Maßen und aufhören, wenn es mühsam wird. Vor allem Schwangerschaftsgymnastik und Yoga sind hervorragende Bewegungs- und Besinnungsübungen für eine optimale Vorbereitung auf die Geburt.

16. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind passt nicht mehr ganz auf das Ultraschallbild: Es misst nun etwa 15 Zentimeter und ist ca. 145 Gramm schwer. Es runzelt die Stirn, bewegt unkontrolliert seine Arme und Beine und lutscht am Daumen. Ihr Nachwuchs benötigt mehr Platz, so dass das Unterhautgewebe der Mutter von nun an stark gedehnt wird. In dieser Woche fängt die kindliche Schilddrüse an, Hormone zu produzieren. Diese sichern unter anderem das Wachstum und den Stoffwechsel des Kindes. Damit die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes nicht beeinträchtigt wird, benötigt die Schilddrüse ausreichend Jod.

 

Tipp:
Über die Nahrung allein kann der erhöhte Jodbedarf nicht gedeckt werden. Nur Seefische und andere Meerestiere enthalten reichlich Jod. Aufgrund der Schadstoffbelastung einiger Fischarten ist jedoch der Verzehr von Fisch in der Schwangerschaft nur bedingt ratsam. Viele Gynäkologen empfehlen daher, die Nahrung täglich durch die Einnahme von Jod in Tablettenform zu ergänzen und damit den Mehrbedarf an Jod zu decken. Denken Sie daran: Auch dieses wichtige Spurenelement ist in Femibion® Schwangerschaft 2 enthalten.

17. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind misst nun etwa 16 Zentimeter und wiegt rund 180 Gramm, so viel wie eine kleine Orange. Die Bewegungen der Arme und Beine werden koordinierter – ein Zeichen dafür, dass sich die Nervenbahnen miteinander verbinden. Die sogenannte Käseschmiere beginnt sich zu bilden: eine cremige Substanz, die den kindlichen Körper bedeckt und Haut, Drüsen und Sinneszellen schützt. Spüren Sie Ihren Nachwuchs schon? Wenn Sie zum ersten Mal schwanger sind und die Bewegungen eines Kindes noch nicht kennen, kann dies noch ein Weilchen dauern (17. bis 22. Schwangerschaftswoche). Zunächst fühlen Sie ein Flattern, ein Sprudeln oder eine leichte Verstimmung, die Ihnen wie eine Verdauungsstörung vorkommt. Später werden Sie diese Bewegungen kaum mehr verwechseln. Ihr Kind beginnt nun, seine Umwelt wahrzunehmen. Die Sinnesorgane bilden sich aus: Ihr Kind kann jetzt hören.

 

Tipp:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind, singen Sie oder spielen Sie ihm schöne Musik vor. Das fördert seine Entwicklung, und es lernt bereits in diesem frühen Stadium Ihre Stimme kennen. Vermeiden Sie Lärm. Sie werden merken, wie sich das Kind andernfalls mit Strampeln dagegen wehrt.

18. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind bewegt sich stark in hebelartigen Bewegungen. Sofern dies Ihre erste Schwangerschaft ist, werden Sie diese Bewegungen aber kaum wahrnehmen. Ist es Ihre zweite Schwangerschaft, spüren Sie diese Art von Bewegungen deutlicher. Ihr Nachwuchs wiegt in dieser Woche bereits 230 Gramm und misst ca. 17 Zentimeter. Die Netzhaut im Auge reagiert jetzt auf Licht.

 

Tipp:
In dieser Phase der Schwangerschaft fühlen sich die meisten Frauen ausgezeichnet. Sollte es dennoch zwischen den im 4-Wochen-Rhythmus stattfindenden Vorsorgeuntersuchungen zu Beschwerden kommen – wie etwa anhaltendes Ziehen im Bauch, Blutungen oder Schwindelanfälle: Zögern Sie nicht und suchen Sie Ihren Arzt auf!

19. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wiegt jetzt rund 300 Gramm und ist ca. 18 Zentimeter groß. Das Immunsystem nimmt die Arbeit auf und produziert Antikörper. Das Ungeborene schluckt gelegentlich etwas Fruchtwasser und trainiert so seine Verdauung. Da das Fruchtwasser ständig erneuert wird, braucht Ihr Körper sehr viel Flüssigkeit. Allmählich bereitet sich die Gebärmutter auf die Geburt vor und zieht sich in unregelmäßigen Abständen zusammen.

 

Tipp:
Es ist Zeit für die zweite Ultraschalluntersuchung. Vergessen Sie nicht, rechtzeitigeinen Termin zu vereinbaren! Spätestens jetzt ist Ihr Bauch auch für Außenstehende nicht mehr zu übersehen. Wechseln Sie zu bequemer Umstandskleidung. Noch behindert der Bauch Sie aber nicht – die beste Zeit also für einen unbeschwerten Urlaub.

20. Schwangerschaftswoche

Die erste Schwangerschaftshälfte ist vollendet, und Ihr Kind hat mit ca. 19 bis 20 Zentimetern die Hälfte seiner späteren Geburtslänge erreicht. Es wiegt etwa 350 Gramm. Von jetzt an hört Ihr Kind immer besser. Geräusche der Außenwelt, wie plötzlicher Lärm oder laute Musik, können es aus dem Schlaf reißen. Augenbrauen und Kopfhaar Ihres Kindes sind deutlich zu erkennen, der Haarwuchs am ganzen Körper setzt ein. Es entwickelt nun seinen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus, der nicht immer mit Ihrem eigenen übereinstimmt.

 

Tipp:
Achten Sie weiterhin auf eine gesunde Ernährung und die ausreichende Zufuhr von DHA. Sind Sie noch unentschlossen, ob Sie stillen wollen oder nicht? Unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden, hat die Vorbereitung Ihres Körpers auf die Zeit nach der Geburt bereits begonnen. Erschrecken Sie daher nicht, wenn aus Ihren Brüsten schon jetzt vereinzelt ein wenig Milch tropft.

21. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind schläft 16 bis 20 Stunden am Tag und träumt die Hälfte dieser Zeit. Den Rest des Tages schlägt es Purzelbäume und übt sich im Boxen. Beobachten Sie Ihre Bauchdecke: Manchmal können Sie die Stöße sogar sehen. Auch Ihr Partner kann jetzt seinen Nachwuchs deutlich spüren. Ihr Kind bringt bereits ca. 400 Gramm auf die Waage und wird in den nächsten vier Wochen stark an Gewicht zunehmen. In der 25. Schwangerschaftswoche wird es fast doppelt so schwer sein wie heute. Die Geschlechtsorgane des Kindes bilden sich aus.

 

Tipp:
Jede zweite Schwangere leidet an Sodbrennen. Linderung verschaffen oft einfache Hausmittel, wie z. B. ein Glas Milch trinken oder Haselnüsse und Mandeln langsam kauen.

22. Schwangerschaftswoche

Die Gesichtszüge Ihres Kindes ähneln nun schon sehr denen eines Neugeborenen. Zwar wirkt die Haut Ihres Kindes weniger transparent, aber sein Körper ist noch immer recht dünn und hat noch nicht genügend Fett angesetzt. Die nächste Vorsorgeuntersuchung steht an: Der Arzt kontrolliert, ob sich das Kind normal entwickelt, wie schnell sein Herz schlägt, wie sich die Plazenta entwickelt und wie das Kind im Bauch liegt. Kopf- und Brustdurchmesser sowie Länge des Kindes werden gemessen; anhand dieser Werte lässt sich der errechnete Geburtstermin überprüfen. Je nach Lage Ihres Kindes kann der Arzt erkennen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.

 

Tipp:
Beginnen Sie mit dem Geburtsvorbereitungskurs. Auch die Hebamme, die Ihnen vor, während und nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite steht, sollten Sie jetzt kennenlernen. Die Kosten hierfür übernimmt die Krankenkasse.

23. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wiegt nun bereits rund 550 Gramm. Die Gehirnzellen reifen und Ihr Kind ist imstande zu begreifen und sich zu erinnern. Es beginnt nun auch, die Stimme des Vaters zu erkennen, die es selbst nach der Geburt unter vielen anderen Stimmen heraushören kann. Die Nasenlöcher, die bis jetzt verschlossen waren, fangen an, sich zu öffnen. Die Blutgefäße in der Lunge bilden sich. Ihr Kind übt das Daumenlutschen – überlebenswichtig, um nach der Geburt nicht zu verhungern.

 

Tipp:
Auch wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten, kann es trotzdem zu Verdauungsstörungen, Verstopfung und Blähungen kommen. Dies kann mit der muskelentspannenden Wirkung der Schwangerschaftshormone zusammenhängen. Essen Sie weiterhin möglichst leicht verdauliche Nahrungsmittel (wie z. B. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot) und trinken Sie reichlich.

24. Schwangerschaftswoche

In der 24. Schwangerschaftswoche wird das Kind als lebensfähig bezeichnet. Dies bedeutet, dass Ihr Kind, wenn es nun geboren werden würde, durchaus eine Überlebenschance hätte. Ihr Nachwuchs beginnt mit den ersten Atemübungen. Die Lungenbläschen sind vollständig entwickelt. Ihr Kind ist 28 Zentimeter groß und wiegt etwa 600 Gramm. Sein Kopfumfang beträgt ca. 19 Zentimeter.In der 24. Schwangerschaftswoche wird das Kind als lebensfähig bezeichnet. Dies bedeutet, dass Ihr Kind, wenn es nun geboren werden würde, durchaus eine Überlebenschance hätte. Ihr Nachwuchs beginnt mit den ersten Atemübungen. Die Lungenbläschen sind vollständig entwickelt. Ihr Kind ist 28 Zentimeter groß und wiegt etwa 600 Gramm. Sein Kopfumfang beträgt ca. 19 Zentimeter.

 

Tipp:
Ihre Bedürfnisse und die Ihres Kindes ändern sich. Die langkettige, hochungesättigte Omega-3-Fettsäure DHA wird vermehrt im Gehirn und in den Zellen der Netzhaut des Kindes angereichert und fördert so die Entwicklung des Gehirns und der Sehfunktion. Jetzt zahlt sich der frühzeitige Aufbau der mütterlichen DHA-Speicher aus. Denn Ihr Kind wird ausschließlich über den mütterlichen Stoffwechsel mit der lebensnotwendigen Fettsäure versorgt. Wichtig: Damit Ihr Kind bis zum Ende der Stillzeit optimal versorgt bleibt, denken Sie daran, weiterhin Femibion® Schwangerschaft 2 einzunehmen.

25. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wiegt nun bereits etwa 700 Gramm und nimmt ca. 85 Gramm pro Woche zu. Außerdem kann es nun schon seine Position in der Gebärmutter verändern. Es setzt sich hin, schlingt die Arme über die Brust und zieht die Knie bis zum Bauch hoch. Der Herzschlag des Kindes ist in dieser Phase oft noch etwas arrhythmisch, aber im Laufe der weiteren Entwicklung lösen sich diese Unregelmäßigkeiten meist ganz von selbst auf.

 

Tipp:
Viele Frauen leiden besonders in den letzten Schwangerschaftswochen unter Rückenschmerzen. Stärken Sie Ihren Rücken und belasten Sie ihn nicht zu sehr. Gehen Sie beim Heben von Gegenständen in die Knie und strecken Sie den Rücken. Bei Rückenschmerzen kann ein warmes Bad für Entspannung sorgen.

26. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind misst nun von Kopf bis Fuß ca. 32 Zentimeter und ist 800 Gramm schwer. Seine Füßchen sind ganze fünf Zentimeter lang. Mittlerweile hat der kindliche Körper zwei bis drei Prozent Fett aufgebaut. In dieser Zeit steht die Entwicklung der Lungen im Vordergrund. Es dauert aber noch bis zum Ende des 8. Monats, bis sie ihre Funktion selbständig erfüllen können und Ihr Kind alleine atmen kann. Ihr Schlafrhythmus könnte jetzt beeinträchtigt werden: Ihr Kind nutzt die Zeit, in der Sie still liegen, besonders gerne zum Toben. Im Ruhezustand werden von Ihrem Körper Wehenhormone ausgeschüttet, die zur Vorbereitung der Gebärmutter auf die Geburt dienen. Dadurch entsteht der starke Bewegungsdrang Ihres Kindes.

 

Tipp:
Denken Sie bereits über einen Vornamen für Ihr Kind nach? Neben vielen nützlichen Informationen finden Sie auf unseren Seiten eine kleine Auswahl beliebter Mädchen- und Jungennamen. Auch ist es an der Zeit, sich über das Angebot an Geburtsvorbereitungskursen in Ihrer Nähe zu informieren.

27. Schwangerschaftswoche

Die 1.000-Gramm-Grenze ist überschritten und Ihr Kind ist etwa 34 Zentimeter groß! In diesem Stadium beginnt es, seine Körpertemperatur selbst zu regeln. Geräusche und Ihr Gefühlszustand bleiben ihm nicht verborgen. Auch Stress überträgt sich auf Ihr Kind. Sie werden das an seinen Tritten deutlich spüren. Der Gleichgewichtssinn ist nun so weit entwickelt, dass Ihr Kind fühlt, ob Sie stehen oder liegen. Zum Schutz vor Krankheiten während der ersten Lebenswochen versorgt sich das Ungeborene bereits jetzt über die Plazenta mit Abwehrstoffen aus dem mütterlichen Blut. Wenn Sie vorhaben, Ihr Kind zu stillen, wird es auch auf diesem Wege weiterhin Abwehrstoffe aufnehmen.

 

Tipp:
Denken Sie an Ihren nächsten Vorsorgetermin! Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie starke Kopfschmerzen bekommen, unter Sehstörungen leiden oder plötzlich stark an Gewicht zunehmen.

28. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wiegt jetzt etwa 1.100 Gramm – ungefähr ein Drittel des geschätzten Geburtsgewichts. Es ist rund 35 Zentimeter lang. Unter dem Zahnfleisch haben sich jetzt die Milchzähne gebildet. Ihr Kind trinkt nun mehr und mehr Fruchtwasser. Fast die gesamte Flüssigkeit durchläuft den Verdauungsapparat, wird von den Nieren gefiltert und wieder ausgeschieden.

 

Tipp:
Sie nehmen nun schnell zu. Nicht nur Ihr Kind, sondern auch die Plazenta und die Fruchtblase wachsen. Achten Sie weiterhin auf Ihre Ernährung. Versuchen Sie, Süßes zu vermeiden oder zumindest einzuschränken. Sie haben während der Schwangerschaft täglich einen Mehrbedarf von rund 200 bis 300 Kalorien. Daher ist eine Gewichtszunahme von 12 bis 16 Kilogramm ganz normal.

29. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind wächst und nimmt kontinuierlich zu. Seine Bewegungen verstärken sich und werden kräftiger. Der Geschmackssinn bildet sich aus und die Nervenfasern entstehen. Bei der Geburt ist dieser Reifeprozess noch am Anfang – Ihr Sprössling kann daher weder sprechen noch laufen. In den ersten drei Lebensjahren wird diese Entwicklung rasch vorangehen.

 

Tipp:
Vermeiden Sie größere Anstrengungen, auch beim Sport. Konzentrieren Sie sich auf Sportarten, die speziell für Schwangere angeboten werden, wie z. B. Schwangerschaftsgymnastik, Schwangerschaftsyoga oder Schwangerschaftsschwimmen. In den folgenden Wochen sollten Sie Ihre sportlichen Aktivitäten Ihrem Kind zuliebe einschränken. Ziehen Sie ggf. Ihren Arzt oder Ihre Hebamme zu Rate.

30. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind nimmt nun mit allen fünf Sinnen seine Umwelt wahr. Das Kopfhaar wird länger und die Zehennägel entwickeln sich vollständig. Der kleine Körper wird dank der Fettablagerungen immer runder. Langsam nimmt er seine endgültige Lage ein. Die immer größer werdende Gebärmutter verschiebt zunehmend die im Bauchraum befindlichen Organe. Atemnot, schnelle Erschöpfung und häufiger Harndrang können die Folge sein. Eventuell erscheint in der Mitte Ihres großen Bauches eine gerade dunkle Linie, die sogenannte Linea negra. Diese tritt durch die zunehmende Pigmentierung der Haut auf und bildet sich einige Zeit nach der Geburt wieder zurück.

 

Tipp:
Jetzt ist es höchste Zeit, sich für den Geburtsvorbereitungskurs anzumelden! Auch die dritte Ultraschalluntersuchung steht bevor. Hier prüft der Arzt, ob das Kind sich zeitgerecht entwickelt hat und die Plazenta den Geburtsweg nicht versperrt. Vereinbaren Sie den nächsten Vorsorgetermin.

31. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind kann jetzt Lichtreflexe wahrnehmen. Es wird nun allmählich rundlicher. Seine Haut, die bisher noch ziemlich runzlig war, wird nun glatter. Sowohl Käseschmiere als auch Flaumhaar gehen zurück. Ihr Kind ist ca. 40 Zentimeter groß, sein Gewicht liegt bei rund 1.600 Gramm. Vielleicht haben Sie beobachtet, dass schon ein wenig Milch aus Ihren Brüsten austritt. Diese erste Milch enthält zahlreiche Antikörper und stärkt die Abwehrkräfte Ihres Kindes in den ersten Tagen nach der Geburt.

 

Tipp:
Achten Sie unbedingt auf Ihre Gesundheit! Sollten Sie Anzeichen von Fieber, Kopf- und Halsschmerzen oder Schwellungen verspüren, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.

32. Schwangerschaftswoche

Langsam wird es eng in Ihrem Bauch. Ihr Kind nimmt pro Woche etwa 200 Gramm zu, ist mittlerweile ca. 1.800 Gramm schwer und 41 bis 42 Zentimeter lang. Neben den Immunstoffen, die Ihr Kind über die Nabelschnur aufnimmt, beginnt der kindliche Organismus jetzt schon, eigene Abwehrkräfte zu entwickeln. Ihr Kind liegt für gewöhnlich geburtsbereit mit dem Kopf nach unten. In den meisten Fällen tritt der Kopf bereits einige Wochen vor der Geburt in das Becken ein. Es kann aber vorkommen, dass sich der Kopf erst beim Geburtsvorgang – unter den Wehen – in das Becken vorschiebt.

 

Tipp:
Denken Sie daran: Ab jetzt finden die Vorsorgeuntersuchungen alle zwei Wochen statt. In der Vorbereitung auf die Geburt kann sich der Uterus zusammenziehen. Hiervon müssen Sie nichts spüren – dafür bemerken Sie vielleicht, dass sich Ihr Becken gedehnt hat.

33. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind ist ca. 43 Zentimeter groß und rund 2.000 Gramm schwer. Sein Gewicht hat sich in nur fünf Wochen verdoppelt! Ihr Kind dreht sich in seine Geburtslage. Ihr Bauchumfang nimmt auch im Sitzen ordentlich zu, dafür atmen Sie leichter und haben wieder mehr Platz im Magen. Von nun an wird Ihr Arzt bei jeder Vorsorgeuntersuchung kontrollieren, wie tief Ihr Kind schon im Becken liegt.

 

Tipp:
In den nächsten Tagen wird Ihr Blutvolumen von 4 auf 5,5 Liter ansteigen. Ihr Körper bereitet sich so auf den vorhersehbaren Blutverlust bei der Geburt vor. Trinken Sie weiterhin viel – am besten Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.

34. Schwangerschaftswoche

Jetzt beginnt für Ihr Kind der Wachstumsendspurt: Mit einer Größe von 44 Zentimetern und einem Gewicht von rund 2.300 Gramm bereitet es sich nun auf seine Geburt vor. In diesem letzten Entwicklungsstadium lagert sich unter der Haut des Ungeborenen eine Fettschicht an, die ihm dabei hilft, seine Körpertemperatur zu regulieren. Ellbogen und Knie bilden sich deutlicher aus, um die Handgelenke und in der Nackenregion zeigen sich kleine Fettpölsterchen. Ihr Kind hat jetzt einen höheren Kalziumspiegel im Blut als Sie selbst. Es benötigt diesen Mineralstoff zum Wachstum seiner Knochen. Die Plazenta stellt das Kalzium zur Verfügung, indem sie die Reserven der Mutter anzapft. Die Fingernägel bedecken bereits das gesamte Nagelbett.

 

Tipp:
Am Ende dieser Woche beginnt Ihr Mutterschutz. Nach der Entbindung sind weitere acht Wochen vom Gesetzgeber vorgeschrieben: Zeit, die Sie für sich und das Kind auch benötigen werden!

35. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind misst nun 45 Zentimeter und wiegt mehr als 2.500 Gramm. Die Umwandlung von Knorpel in Knochen ist noch nicht vollständig abgeschlossen, so dass bei der Geburt die kindlichen Knochen flexibel genug sind, um durch den engen Geburtskanal zu gelangen. Das Kind wendet sich jetzt automatisch einer Lichtquelle zu – eine wichtige Reaktion, die es auf sein Leben außerhalb des Mutterleibs vorbereitet. Auch Ihre Gedanken richten sich immer mehr auf die Geburt und das sehnlich erwartete Kind.

 

Tipp:
Falls Ihr Kind die richtige Geburtsposition noch nicht eingenommen hat, fragen Sie Ihre Hebamme nach Übungen, die das Drehen fördern. Kümmern Sie sich nun langsam um Ihre Erstausstattung.

36. Schwangerschaftswoche

Die feinen Härchen, die den gesamten Körper bedecken, fallen aus. Vereinzelt können aber noch Haarpartien an Beinen, Armen, Schultern und den Hautfalten zurückbleiben. Ihr Kind wächst weiter und ist mittlerweile 46 Zentimeter groß und 2.800 Gramm schwer. Die sogenannten Senkwehen können beginnen. Sie sorgen dafür, dass das Kind tiefer rutscht und eine günstige Lage für die Geburt einnimmt. Der Druck auf die Blase nimmt immer mehr zu. Verwechseln Sie die Vorwehen nicht mit den echten Wehen. Bei den echten Wehen nehmen die Kontraktionen an Stärke und auch Schmerzintensität zu und ändern sich auch bei einer anderen Körperhaltung nicht.

 

Tipp:
Stellen Sie bereits jetzt Ihre Kliniktasche zusammen! Ihr Baby wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, und dann sind Sie bestens vorbereitet für die Geburt.

37. Schwangerschaftswoche

Von nun an nimmt Ihr Kind jeden Tag durchschnittlich ca. 15 bis 20 Gramm zu. Ihre Plazenta hat mittlerweile eine Größe von 20 bis 25 Zentimetern erreicht, ist zwei bis drei Zentimeter dick und etwa 350 bis 500 Gramm schwer. Groß genug, um den Austausch von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten zwischen Ihnen und Ihrem Kind zu gewährleisten. Sollten Sie ein Ziehen im unteren Teil Ihres Bauches verspüren – machen Sie sich keine Sorgen! Das ist Ihr Becken, das sich für die bevorstehende Geburt langsam weitet. Zusätzlich kann es sein, dass die vergrößerte Gebärmutter und die Lage des Kindes Sie öfter aus dem Gleichgewicht bringen, so dass Sie sich unwohl fühlen oder Ihnen schwindelig wird.

 

Tipp:
Versuchen Sie sich so oft wie möglich zu entspannen. Legen Sie sich hin, sobald Sie das Bedürfnis dazu haben. Achten Sie darauf, in der Seitenlage zu liegen und nicht mehr auf dem Rücken.

38. Schwangerschaftswoche

Ihr Ungeborenes ist nun ca. 50 Zentimeter groß und rund 3.200 Gramm schwer. Der kindliche Organismus produziert Kortison, ein Hormon, das die Lunge reifen lässt und sie für den ersten Atemzug rüstet. Die Entwicklung des Kindes ist damit größtenteils abgeschlossen; es ist reif für das Leben außerhalb des Mutterleibs. Ein Zeichen für das baldige Einsetzen der Geburt ist der Verlust des Schleimpfropfens, der die Gebärmutter verschließt.

 

Tipp:
Jetzt steht mindestens einmal wöchentlich ein Besuch bei Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme an! Überfordern Sie sich nicht! Achten Sie weiterhin auf eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, gönnen Sie sich viel Ruhe und lassen Sie es sich einfach gut gehen.

39. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind hat die Arme auf der Brust verschränkt und die Beine angewinkelt. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn es sich kaum noch bewegt – es hat einfach keinen Platz mehr zum Strampeln! Die Versorgung Ihres Kindes über den mütterlichen Kreislauf ist aber weiterhin ausreichend. Regelmäßig kontrollieren jetzt Arzt oder Hebamme die Wehentätigkeiten und überprüfen den Herzschlag Ihres Kindes. Bei den meisten Frauen befindet sich das kindliche Köpfchen jetzt schon im Becken.

 

Tipp:
Kreisen Ihre Gedanken immer häufiger um die bevorstehende Entbindung? Die Schmerzstärke ist individuell sehr verschieden und kann von verschiedenen Faktoren wie Größe und Lage des Kindes oder der Geburtsdauer abhängen. Sollten Sie bei der Geburt große Schmerzen haben, scheuen Sie sich nicht, dies der Hebamme oder dem Gynäkologen mitzuteilen. Es gibt einige Methoden, die Ihnen die Geburt erleichtern können (Akupunktur, Homöopathie, PDA).

40. Schwangerschaftswoche

Sie erkennen an vielen kleinen Zeichen, dass die Geburt bevorsteht, z.B. an plötzlicher Müdigkeit, Übelkeit oder häufigem Ziehen im Bauch. Dies ist auf die hormonelle Veränderung zurückzuführen, welche u.a. die Geburt auslöst. Eine geplatzte Fruchtblase oder eine leichte Blutung sowie regelmäßige Wehen (alle fünf bis sieben Minuten über mindestens zwei Stunden) sind Gründe genug, in die Klinik zu fahren. Ein Ziehen im Rücken (im Bereich der Nieren) – anfänglich kaum spürbar, mit der Zeit aber stärker und regelmäßiger werdend – bedeutet: Ihr Kind möchte auf die Welt!

 

Tipp:
Sorgen Sie sich nicht, falls Ihr Kind in dieser Woche noch nicht geboren wird! Der Entbindungstermin ist nur ein Schätzwert und jedes Kind hat seinen eigenen Zeitplan. Bis Ende der 42. Schwangerschaftswoche ist eine Entbindung ganz normal. Besuchen Sie in dieser Zeit regelmäßig Ihren Arzt, damit Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes sichergestellt sind. Denken Sie auch nach der Geburt an die notwendigen Mikronährstoffe: Mit Femibion® Schwangerschaft 2 können Sie sich und damit Ihr Baby auch in der Stillzeit optimal versorgen.