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Mit einem Mal denkt man nicht mehr "ich", sondern "wir". Damit es "uns" gut geht, sollte von nun an bei der Ernährung auf einiges geachtet werden.
"Essen für Zwei" heißt nicht "doppelt so viel", sondern "doppelt so gut und doppelt so gesund".
Der Kalorienbedarf ist während der Schwangerschaft nur geringfügig erhöht - um etwa 250 Kalorien pro Tag. Das entspricht gerade mal einem Zehntel des durchschnittlichen Tagesbedarfs oder anders ausgedrückt einem Käsebrot und einem Apfel. Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen (Folat, Eisen, Jod) ist jedoch um einiges mehr erhöht. Der Bedarf an Folat steigt sogar um 50 Prozent!
Folat ist während der Schwangerschaft eines der wertvollsten Vitamine, wichtig für Zellteilung und Blutbildung.
Bereits ab Kinderwunsch sollte auf eine gute Versorgung mit Folat geachtet werden. Denn zwischen dem 22. und 28. Tag nach der Empfängnis werden bereits Gehirn und Rückenmark gebildet und das Neuralohr schließt sich.
Gute Folat-Quellen sind grüne Gemüse wie Spinat, Kohl, Broccoli sowie Blattsalate, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.
Da dieses B-Vitamin jedoch sehr empfindlich auf Lagerungsbedingungen, Hitze und Licht reagiert, reicht gesunde Ernährung kaum aus, um den während der Schwangerschaft erhöhten Folat-Bedarf zu decken.
Um diese Versorgung zu sichern, empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme von Folsäure.
Folsäure ist allerdings immer synthetisch, sie kommt in der Natur nicht vor, und der Körper muss sie in eine bioaktive Folatverbindung umwandeln. Jede 2. Frau kann Folsäure nicht optimal in die bioaktive Form umwandeln, weil die Aktivität des dafür verantwortlichen Enzyms vermindert ist.
Metafolin® ist die Calciumverbindung der im Körper bereits natürlich vorkommenden bioaktiven Folatform. Es umgeht die eingeschränkte Enzymaktivität und versorgt daher alle Frauen optimal. Metafolin® für höchste Versorgungssicherheit und bestmöglichen Schutz.
Ist man schwanger, bekommt man viele gute Ratschläge.
- Tabu sind in der Schwangerschaft diese Lebensmittel. Sie können Bakterien und Erreger enthalten, die Infektionen hervorrufen.
Obst und Gemüse
Frisch, saisonal, gut gewaschen oder geschält. Roh oder schonend gegart. Täglich mindestens 5 Portionen.
- Liefert Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.
- Ungewaschenes/geschältes Obst und Gemüse.
Fleisch
Fettarmes, gut durchgebratenes Fleisch und Geflügel.
- Liefert Eiweiß und wertvolles Eisen.
- Rohes bzw. halbgares Fleisch (z.B. Tartar, Carpaccio, Mett, "blutige" Steaks) und Leber.
Fisch
Frischer Seefisch (z.B. Dorsch, Makrele, Hering, Seelachs, Kabeljau).
- Reich an Jod, liefert zudem wichtige Omega-3-Fettsäuren.
- Roher Fisch (z.B. Sushi), rohe Meeresfrüchte (Austern, Shrimps, Kaviar).
Eier/Eispeisen
Beim Kochen oder Backen komplett durchgegarte Eier.
- Reich an Vitaminen und wichtigen Nährstoffen.
- Nicht durchgegarte Eier (nicht festes Spiegel- und Rührei) sowie mit rohen Eiern zubereitete Speisen (z.B. Tiramisu, Zabaione, Crème Brulée).
Brot, Backwaren und Getreide
Bevorzugt Vollkornprodukte.
- Reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.
Milch/Milchprodukte
Pasteurisierte, fettarme Milch und daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Quark, Käse).
- Wichtige Eiweißlieferanten, reich an Kalzium sowie anderen Mineralstoffen und Vitaminen.
- Rohmilch und Rohmilchkäse.
Fette/Öle
Mehrfach kaltgepresste pflanzliche Öle (Oliven, Raps, Distel, Sonnenblumen).
- Mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
- Versteckte und niedrigwertige Fette (z.B. Wurstwaren und Frittiertem).
Und streichen Sie auch ersatzlos Zigaretten und Alkohol. Zumindest solange bis Ihr Kind geboren und gegebenenfalls abgestillt ist.
Informationen zu einer aktuellen Kampagne zur Vermeidung des Fetalen Alkohol Syndroms finden Sie unter:
http://www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de/

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