Stillzeit - Nachsorge

Nachsorge

Traute Zweisamkeit...

Es ist sehr schön und gleichzeitig aufregend, mit seinem Baby zum ersten Mal zu Hause in den eigenen vier Wänden zu sein. Man fühlt sich wohl, ist ungestört und kann das neue Familienleben in der häuslichen Atmosphäre genießen. Jedoch ist man jetzt ganz auf sich alleine gestellt. Manche Fragen stellen sich erst jetzt. Wie gut und hilfreich ist es da, wenn man eine Nachsorgehebamme hat. Sie kommt zu Ihnen nach Hause und steht Ihnen mit Ihrer Beratung und Betreuung zur Seite.


Wie oft kommt die Hebamme?

Unabhängig von der Art Ihrer Entbindung kommt Ihre Nachsorgehebamme, wenn Sie es wünschen, in den ersten 10 Tagen täglich zu Ihnen. Ab dem elften Tag bis zu 8 Wochen können Sie weitere 16 Hebammenbesuche oder telefonische Beratungen wahrnehmen. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.

Was beinhaltet ein Hebammenbesuch?

Betreuung und Beratung beim Kind:

Die Hebamme beobachtet den allgemeinen Zustand Ihres Kindes. Sie achtet auf die Haut, Hautfarbe, Atmung, Temperatur, Gewicht, Trinkverhalten, Nabelabheilung sowie Urin- und Stuhlausscheidungen. Sie gibt Ihnen Tipps für die Pflege Ihres Babys und unterstützt Sie mit Rat und Tat beim Stillen. Sie geht ganz individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse ein.

Betreuung und Beratung bei der Mutter:

Die Hebamme schaut nach Ihren Brüsten und Brustwarzen. Haben Sie eine starken Milcheinschuss oder stark gereizte Brustwarzen, hilft sie Ihnen bei der Pflege. Weiterhin kontrolliert sie den Stand der Gebärmutter, die Narbenheilung einer Geburtsverletzung oder den Bauchschnitt nach einem Kaiserschnitt.
Sie zeigt Ihnen auch erste Rückbildungs- und Beckenbodenübungen.