Skip to Content
schwangere Frau

Was ist ein Eisprung?

Als Eisprung (auch Ovulation genannt) bezeichnet die Medizin die Ausstoßung einer unbefruchteten Eizelle aus einem Follikel des Eierstocks während der Ovulationsphase des Menstruationszyklus. Nach der Ablösung aus dem Follikel wird die Eizelle aktiv in den Eileiter aufgenommen. Hast du zu diesem Zeitpunkt Sex, kann die Eizelle durch ein Spermium befruchtet werden. Der Eisprung ist die Voraussetzung für die Verschmelzung von Eizelle und Spermium und damit für eine Schwangerschaft.   

 

Wann findet der Eisprung statt?

Der Eisprung findet typischerweise in der Mitte des Menstruationszyklus statt. Bei Frauen, deren Zyklus 28 Tage dauert, wäre das demnach am Tag 14 nach Beginn der letzten Periode. Allerdings haben nur die wenigsten Frauen einen exakt 28-tägigen Zyklus. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Zyklus zwischen 21 und 35 Tagen variieren kann. Und selbst innerhalb dieser individuellen Zyklusspannen kann es noch zu monatlichen Abweichungen kommen. Manche Frauen haben auch gar keinen Eisprung. Solltest du also vergeblich versuchen schwanger zu werden, könnte ein fehlender Eisprung ein möglicher Grund sein. In diesem Fall ist es ratsam, deinen Frauenarzt bzw. deine Frauenärztin aufzusuchen, um dies näher zu untersuchen. 

 

Wie lässt sich der Eisprung berechnen?

Der Eisprung lässt sich unter anderem mit Hilfe eines Eisprungkalenders oder Eisprungrechners ermitteln. Der Eisprungberechnung liegt die durchschnittliche Zykluslänge zugrunde. Die Zykluslänge ist der Zeitraum vom ersten Tag deiner Menstruationsblutung bis zum letzten Tag vor der nächsten Regelblutung. Beträgt die durchschnittliche Zykluslänge beispielsweise 32 Tage, zieht man vom mutmaßlich letzten Tag des aktuellen Zyklus 14 Tage ab und ermittelt so den voraussichtlichen Tag des Eisprungs.  

Wichtig zu wissen: Reisen, Stress, die Einnahme von Medikamenten, aber auch hormonelle Schwankungen und seelische Belastungen können die Zykluslänge beeinflussen und zu Unregelmäßigkeiten führen. Dies erschwert die Berechnung des Eisprungs. Das Ergebnis des Eisprungrechners dient daher lediglich als Richtwert. Bitte bedenke, dass dir der Eisprungkalender nur deine fruchtbaren Tage errechnet, nicht aber als zuverlässiges Verhütungsmittel dient. 

 

Was sind typische Anzeichen für einen Eisprung?

Veränderter Zervixschleim

Die Symptome des Eisprungs werden durch hormonelle Veränderungen ausgelöst. Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass der Eisprung stattfindet oder unmittelbar bevorsteht. 

Im Verlauf deines Zyklus verändert sich die Konsistenz des Zervixschleims. Ungefähr zum Zeitpunkt des Eisprungs wird er glasklar und dünnflüssiger, damit die Spermien leichter zum Ei gelangen können. Es kann auch sein, dass du vermehrt Ausfluss hast. In den Tagen, an denen du nicht fruchtbar bist, ist der Zervixschleim klebriger und zäher.  

Erhöhte Basaltemperatur  

Kurz nach dem Eisprung steigt deine Basalkörpertemperatur um etwa 0,5 °C an. Deine fruchtbare Zeit liegt etwa zwei bis drei Tage vor Erreichen der höchsten Temperatur. Wenn du deine Temperatur einen Monat lang misst, kannst du den Zeitpunkt des Eisprungs für den kommenden Monat vorhersagen. 

Hormonelle Veränderungen 

Deine Hormone verändern sich im Verlauf des Menstruationszyklus. Für eine genauere Bestimmung des Eisprungs kannst du Ovulationstests (oder sogar Ovulationscomputer) nutzen, um die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH), dass die Fortpflanzung regelt, im Urin zu messen. Wenn die Konzentration hoch genug ist und zu einem positiven Testergebnis führt, findet dein Eisprung wahrscheinlich innerhalb von 24 bis 36 Stunden statt. 

Mittelschmerz 

Der Eisprung kann sich durch den sogenannten Mittelschmerz im rechten oder linken Unterbauch bemerkbar machen. Dieser entsteht infolge des Platzens des Follikelbläschens und kann sich als Ziehen, Stechen oder krampfartiger Schmerz äußern. Glücklicherweise haben nur wenige Frauen deutliche Mittelschmerzen. 

Kurze Ovulationsblutung

Manche Frauen haben zum Zeitpunkt des Eisprungs eine leichte Zwischenblutung. Mitunter kommt es auch nur zu einer leichten Verfärbung des Ausflusses. Eine Zwischenblutung kann aber auch ein Anzeichen für eine Zyklusstörung sein. Bei häufiger auftretenden und länger andauernden Zwischenblutungen solltest du daher einen Frauenarzt aufsuchen, um die genauen Ursachen abklären zu lassen.

Weicher Muttermund

Auch die Beschaffenheit des Muttermundes ändert sich zum Zeitpunkt des Eisprungs. Er ist dann nicht nur weicher, sondern liegt auch höher als während der übrigen Zykluszeit, sodass er mit den Fingern schwerer zu ertasten ist. Der Muttermund ist das letzte Stück des Gebärmutterhalses, der die Gebärmutter mit dem Scheideneingang verbindet.

Schmerzende, spannende Brüste

Ein weiteres Anzeichen für den Eisprung können berührungsempfindliche oder sogar schmerzende Brüste und Brustwarzen sein.

*Femibion®-Produkte enthalten Folat („Folsäure Plus“, eine Kombination aus Folsäure & Metafolin®) & weitere ausgewählte Nährstoffe; Femibion® 2 & 3 enthalten außerdem Docosahexaensäure (DHA).

Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel bei Schwangeren ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten zusätzlich täglich 400 μg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Ein Neuralrohrdefekt ist durch mehrere Risikofaktoren bedingt. Die Veränderung eines Risikofaktors kann eine positive Wirkung haben oder auch nicht. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, einschließlich der Entwicklung der Plazenta. Die Einnahme von DHA (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure) durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus und gestillten Säuglings bei. Die positive Wirkung von DHA tritt ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d.h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden.

  • Femibion® ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.
  • Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, die unter Lizenz verwendet wird.