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Lebensmittel reich an Vitamin D

Vitamin D in der Schwangerschaft

 

Vitamine während der Schwangerschaft

Du bist schwanger und dein Körper verändert sich jeden Tag ein Stückchen mehr. Sicherlich denkst du jetzt darüber nach, ob du durch deine Ernährung auch wirklich alle Vitamine und Nährstoffe bekommst, die du und dein Baby benötigst. Schließlich liest und hört man viel von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, von denen man zu wenig zu haben scheint.

Auch wenn du noch nicht schwanger bist, es aber gerne bald werden würdest machst du dir sicherlich Gedanken über deine Ernährung.

Im folgenden Artikel entwirren wir die vielfältigen Informationen und sagen dir, welche Vitamine und weitere Nährstoffe bei Kinderwunsch und Schwangerschaft eine besondere Rolle spielen.

 

Nährstoffe vor der Schwangerschaft

 

Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D (und seine wichtigste aktive Form, das Vitamin D3) spielt in vielerlei Hinsicht eine Rolle in der Schwangerschaft. Es trägt zu einer normalen Funktion deines Immunsystems bei, trägt zum Erhalt normaler Knochen bei und hat – in der Schwangerschaft besonders wichtig – eine Rolle bei der Zellteilung. Nur wenn ausreichend Vitamin D zur Verfügung steht, kann dein Organismus Kalzium und Phosphor aufnehmen und verwerten. Gerade in den Wintermonaten kann es in unseren Breiten zu einer Vitamin-D- Unterversorgung kommen. Vitamin D wird nur zu 10-20% aus der Nahrung bezogen, 80-90% des Vitamin D wird bei Sonnenlicht über die Haut synthetisiert. Besonders wenn du dich häufig müde und abgeschlagen fühlst, solltest du deinen Vitamin-D-Spiegel im Blut testen lassen und in Absprache mit deinem Gynäkologen / deiner Gynäkologin Vitamin-D-Tabletten einnehmen. Daher ist es wichtig, eine Vitamin D Unterversorgung während der Schwangerschaft anzugehen.

 

Vitamin-D-Dosis in der Schwangerschaft

Als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Schwangere und Stillende 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag an. Dieser Wert gilt bei fehlender körpereigener Vitamin D Bildung. Ziel ist es, eine wünschenswerte Vitamin D Blutkonzentration von mindestens 50 nmol/l sicherzustellen.

 

Vitamin-D Versorgung in der Schwangerschaft

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehltje nach Hauttyp und Jahreszeit einen täglichen Aufenthalt von 5 bis 25 Minuten im Sonnenlicht, bei freien Armen und Beinen, um die körpereigene Produktion von Vitamin D zu gewährleisten. Der erste Ansprechpartner sollte immer dein Frauenarzt oder die Frauenärztin sein, wenn es um die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und deren Dosierung in der Schwangerschaft geht.1

*Die zusätzliche Einnahme von Folsäure erhöht den mütterlichen Folatspiegel. Ein niedriger mütterlicher Folatspiegel ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von Neuralrohrdefekten beim ungeborenen Kind. Frauen wird daher empfohlen, mindestens einen Monat vor und bis zu drei Monate nach der Empfängnis täglich 400 μg zusätzliche Folsäure einzunehmen. Es gibt mehrere Risikofaktoren für die Entwicklung von Neuralrohrdefekten. Die Veränderung eines einzelnen Faktors kann eine positive Wirkung haben oder auch nicht.

Die Einnahme von DHA (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure) durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus und beim gestillten Säugling bei. Die positive Wirkung von DHA tritt ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, einschließlich der Entwicklung der Plazenta.