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Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Natürlich hast du damit gerechnet: In der Schwangerschaft nimmt man zu. Und das kommt nicht nur vom Gewicht des Embryos, sondern auch daher, dass man während der Schwangerschaft mehr Appetit haben kann. Aber was ist normal und was ist viel zu viel? Und: Kann man überhaupt zu viel zunehmen während der Schwangerschaft? Wir gehen der Sache mit dem Gewicht in den magischen 9 Monaten für dich auf den Grund.

 

Wie viele Kilos sind normal?

Jede werdende Mutter ist einzigartig. Und jeder Fötus natürlich auch! Dennoch kann man ein wenig einschätzen, wie viele Pfunde die Schwangere vermutlich zunehmen wird. Um das Thema Gewichtszunahme und Essverhalten von Schwangeren ranken sich viele Mythen. Tatsächlich ist der Mehrbedarf an Kalorien während der Schwangerschaft geringer, als viele glauben. Erst ab dem 2. Trimester steigt er bei normalgewichtigen Frauen um 250 Kilokalorien (kcal) am Tag an. Das entspricht etwa zwei Eiern, einem Käsebrot oder einem Joghurt mit Früchten.

Normalerweise legen Schwangere 10 bis 18 Kilo Gewicht zu. Dieser Wert sollte niedriger sein, wenn du mit einem etwas höheren Gewicht in die Schwangerschaft gestartet bist. Er darf jedoch auch höher ausfallen, wenn du untergewichtig sein solltest.

 

Wie hoch ist die optimale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft?

Ausschlaggebend für deine optimale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist dein Startgewicht. Wenn du untergewichtig bist und einen BMI (Body-Mass-Index) unter 18 hast, dann kann deine Gewichtszunahme zwischen 12,5 und 18 kg betragen. Hast du Normalgewicht bei der Empfängnis, wirst du in der Schwangerschaft zwischen 11,5-16 kg zunehmen. Bei Übergewicht und einem BMI zwischen 25 und 29,9 schrumpft die Gewichtszunahme auf 7-11,5 kg. Bei einem BMI über 30 sind sogar nur noch 5-9 kg optimal.

Wenn du Mehrlinge erwartest, steigt die durchschnittliche Gewichtszunahme natürlich weiter an.

Beim Vorsorgetermin wird deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt auch dein Gewicht festhalten. Der Grund? Eine zu geringe Gewichtszunahme kann darauf hinweisen, dass dein Baby mangelernährt wird oder das Wachstum des Fötus gehemmt ist. Aber auch ein zu schneller Anstieg des Körpergewichts kann ein Warnsignal sein. Hier muss überprüft werden, ob Schwangerschaftsdiabetes, ein Ödem oder eine Gestose der Grund für die schnelle Gewichtszunahme sind.

 

Wie erreicht man die optimale Gewichtszunahme während der Schwangerschaft?

Du weißt, was gut für dich und dein Baby wäre und willst vielleicht das Optimum erreichen. Doch kann man die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft überhaupt kontrollieren? In erster Linie solltest du deine Schwangerschaft genießen. Damit du keinen Heißhunger auf zu stark gezuckerte oder zu fettige (Vorsicht vor Transfetten) Speisen entwickelst, solltest du nicht unbedingt mehr essen, sondern vor allem so gesund wie möglich: Viel frisches Obst und Gemüse, Fisch, Vollkornprodukte, Nüsse und auch Fleisch kann jetzt deinen Menüplan perfekt machen.

Darüber hinaus empfehlen Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., dass Schwangere zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung täglich Folsäure und Jod in Form eines Nahrungsergänzungsmittels einnehmen sollen.

Das tolle Ergebnis: Weniger Gelüste auf zu fettreiche oder zuckerhaltige Lebensmittel und somit eine ideale Versorgung und Entwicklung deines Babys.

Dein Frauenarzt wird deine Gewichtszunahme kontrollieren. Wenn du auch nach deinem Gewicht schauen möchtest, reicht es aus, wenn du einmal in der Woche vor dem Frühstück auf die Waage gehst. Mach dich nicht verrückt! Und nicht nur deine Ernährung wirkt sich auf deine Gewichtszunahme aus. Auch Bewegung spielt eine große Rolle dabei, wie viel zusätzliche Pfunde in der Schwangerschaft hinzukommen. Empfohlen wird für Schwangere 30 Minuten Sport an 5 Tagen der Woche. Ein Ratschlag, der ebenso für Nicht-Schwangere gilt.

Wusstest du? Mütter übertragen vermutlich ihre Ernährungsgewohnheiten an ihren Nachwuchs. Wer in der Schwangerschaft sehr süß und fettig isst, könnte diese Vorlieben seinem Baby vererben. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie der amerikanischen Forscherin Sarah Leibowitz von der Rockefeller-Universität in New York. Das heißt: Du kannst schon in der Schwangerschaft Einfluss darauf nehmen, welche kulinarischen Vorlieben dein Kind später entwickelt. Ob es gerne Gemüse und Obst isst, beispielsweise.

 

Untergewicht und Übergewicht: Beides ist riskant

Übergewicht während der Schwangerschaft

Eine ausgewogene Ernährung ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Wer in der Schwangerschaft Übergewicht entwickelt, hat ein erhöhtes Risiko, einen Bluthochdruck oder eine Schwangerschaftsdiabetes zu bekommen. Besonders häufig tritt diese Stoffwechselstörung bei Frauen auf, die bereits vor der Schwangerschaft übergewichtig waren. Doch auch normalgewichtige Frauen sind gelegentlich von Schwangerschaftsdiabetes betroffen, besonders, wenn sie das 35. Lebensjahr schon überschritten haben. Wer einen Gestationsdiabetes bekommt, sollte jedoch nicht auf eigene Faust eine Diät beginnen. Besprecht eure individuelle Situation in jedem Fall mit eurem Gynäkologen oder der Gynäkologin. Diese können mit euch einen Ernährungsplan erstellen und euch auch sonst Tipps geben, wie ihr den Typ-4-Diabetes in den Griff bekommt.

Untergewicht während der Schwangerschaft

Gerade bei sehr jungen Müttern ist Untergewicht keine Seltenheit. Als untergewichtig giltst du, wenn dein BMI unter 18,5 liegt. Für Untergewichtige ist eine Gewichtszunahme von 12,5-18 kg ideal. Dies erreichst du am besten mit mehreren kleinen, leckeren Mahlzeiten am Tag. Du darfst jetzt 300-500 Kalorien am Tag mehr zu dir nehmen, als gewöhnlich. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft macht Appetit. Für Untergewichtige empfiehlt sich eine ausgewogene Mittelmeerküche. Gesunde, kalorienreiche Snacks wie Avocado Dips, Nüsse, Bananen und Sahnejoghurts mit Honig bringen die geforderten zusätzlichen Kalorien.

*Femibion®-Produkte enthalten Folat („Folsäure Plus“, eine Kombination aus Folsäure & Metafolin®) & weitere ausgewählte Nährstoffe; Femibion® 2 & 3 enthalten außerdem Docosahexaensäure (DHA).

Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel bei Schwangeren ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten zusätzlich täglich 400 μg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Ein Neuralrohrdefekt ist durch mehrere Risikofaktoren bedingt. Die Veränderung eines Risikofaktors kann eine positive Wirkung haben oder auch nicht. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, einschließlich der Entwicklung der Plazenta. Die Einnahme von DHA (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure) durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus und gestillten Säuglings bei. Die positive Wirkung von DHA tritt ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d.h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden.

  • Femibion® ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.
  • Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, die unter Lizenz verwendet wird.