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schwangere Frau

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Endlich hat es geklappt! Du bist vor Freude über das positive Ergebnis des Schwangerschaftstests überwältigt und willst natürlich sofort wissen, wann der ersehnte Nachwuchs das Licht der Welt erblickt.  

Das Wichtigste zuerst: Die Antwort auf die Frage, wie lange das Baby im Mutterleib heranwächst, hängt von der Berechnungsmethode ab. Die bekannteste Formel ist die sogenannte Naegele-Regel. Ihr zufolge dauert eine Schwangerschaft neun Kalendermonate, 40 Wochen oder 280 Tage.  

Wenn du bei der Angabe von neun Monaten jetzt stutzt, liegt das wahrscheinlich daran, dass du schon öfter gehört oder gelesen hast, dass eine Schwangerschaft zehn Monate dauert. Der Grund dafür ist der sogenannte Mondkalender, der pro Monat 28 Tage zugrunde legt (280 : 28 = 10), was eben besagten zehn und nicht neun Monaten entspricht.   

 

Wie viele Trimester hat eine Schwangerschaft?

Die Schwangerschaftswochen (SSW) werden in drei Abschnitte unterteilt, die sogenannten Trimester (ein anderer Begriff lautet Trimenon), denen jeweils eine bestimmte Zahl an Schwangerschaftswochen zugeordnet sind. Insgesamt gibt es drei Trimester:  

  1. Trimester: 1.-3. Monat (1.-12. Woche)  

  2. Trimester: 4.-6. Monat (13.-27. Woche) 

  3. Trimester: 7. Monat bis zur Geburt (28.-40. Woche) 

Das erste Trimester ist für viele werdende Mamas das mit Abstand aufregendste. Nicht nur, dass die Nachricht von der Schwangerschaft das eigene Leben komplett auf den Kopf stellt und ihm eine neue Richtung gibt, viele Frauen haben in dieser Zeit auch mit Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Dies ist zunächst einmal völlig normal und kein Grund zur Sorge. Starke Übelkeit und Erbrechen solltest du am besten mit deinem Arzt besprechen. Am Ende des ersten Trimesters sieht man im Ultraschall bereits einen kleinen Menschen, bei dem alle Organe angelegt sind. 

Mit Beginn des zweiten Trimesters sind die ersten Hürden mit Unwohlsein, Müdigkeit und Co. meist erfolgreich genommen. Auch nimmt das Risiko einer Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche deutlich ab. Kein Wunder, wenn du mit der wundervollen Nachricht deiner Schwangerschaft spätestens jetzt nicht mehr hinter dem Berg halten und Freunde und Familie informieren willst. In den Wochen 13 bis 27 entwickelt sich das Baby immer weiter und nimmt deutlich an Größe und Gewicht zu. Außerdem wird der Fötus stetig aktiver, sodass viele werdende Mütter es ab der 20. Schwangerschaftswoche erstmals spüren können.  

Mit dem dritten und letzten Trimester beginnt der Endspurt: Sollte das Baby - aus welchen Gründen auch immer - ab der 27. Woche auf die Welt kommen, hat es gute Überlebenschancen. Das Ungeborene reagiert jetzt auch auf Geräusche, etwa mit Strampeln und es öffnet und schließt schon seine Augen. Da das Kleine immer noch weiterwächst, füllt es zunehmend den gesamten Platz in der Gebärmutter aus. Für die werdende Mama wird es daher zum Ende der Schwangerschaft immer anstrengender. Kein Wunder, denn ab der 36. Woche wiegt das Kind bereits ca. 2.700 Gramm und legt pro Woche noch rund 200 Gramm zu. Entsprechend groß ist der Bauch, mit dem sich die Schwangere bei jeder Bewegung arrangieren muss.  

 

Berechnung des Geburtstermins anhand der letzten Blutung

Warum legt man den ersten Tag der letzten Blutung zugrunde, um die Dauer der Schwangerschaft zu bestimmen? Der Grund ist einfach: Nur die wenigsten Frauen kennen den exakten Tag der Empfängnis, wohl aber den ersten Tag ihrer letzten Regelblutung. Und selbst wenn sich der Tag der Empfängnis relativ gut einkreisen lässt – etwa, weil du wirklich nur an diesem einen Tag mit deinem Partner zusammen warst – gibt es auf dieser Berechnungsgrundlage immer noch viele Unbekannte: Schließlich können Spermien drei bis fünf Tage im Körper der Frau überleben, während sie darauf warten, auf ein befruchtungsfähiges Ei zu stoßen. Hinzu kommt, dass das Ei nach dem Eisprung 24 Stunden lang befruchtet werden kann, was die Bestimmung des exakten Empfängnistermins einmal mehr zum Blick in die Glaskugel macht.

So einfach kannst du den Geburtstermin auf Basis des ersten Tages deiner letzten Blutung errechnen: 

1. Tag der letzten Periode + 7 Tage + 9 Monate +/- Abweichung in Tagen von einem 28-Tage-Zyklus = voraussichtlicher Geburtstermin.  

Ein Beispiel: 

1. Tag der letzten Periode: 15.3.2021 + 7 Tage = 22.3.2021 + 9 Monate = 22.12.2021 + 3 Tage Abweichung = 25.12.2021 

 

Wann ist ein Kind „vorzeitig“?

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt. Allerdings gibt es verschiedene Arten der Frühgeburt, die sich nach der Schwangerschaftswoche beziehungsweise dem Geburtsgewicht richten. Diese Unterscheidung nehmen Ärztinnen und Ärzte vor:  

Mäßig Frühgeborene:  

Geboren vor Vollendung der 36. Schwangerschaftswoche oder Gewicht unter 2.500 Gramm 

Sehr frühe Frühgeborene: 

Geboren vor Vollendung der 30. Schwangerschaftswoche oder Gewicht unter 1.500 Gramm 

Extreme Frühgeborene: 

Geboren vor Vollendung der 27. Schwangerschaftswoche oder Gewicht unter 1.000 Gramm 

Statistisch gesehen, kommen etwas 10% der Babys als Frühgeborene zur Welt. 

Die Ursachen für eine Frühgeburt sind nicht immer klar auszumachen. Wissenschaftler nehmen aber an, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit eine Schwangerschaft verfrüht endet. Durch einen gesunden Lebenswandel kannst du das Risiko einer Frühgeburt verringern. Zum Beispiel, indem du in der Schwangerschaft strikt auf Rauchen und Alkoholkonsum verzichtest, angepassten Sport treibst, Über- und Untergewicht vermeidest und wann immer möglich, Stress aus dem Weg gehst. Entscheidend ist natürlich auch, dass du alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmst, um etwaige Hinweise auf eine Frühgeburt rechtzeitig erkennen und mit entsprechenden medizinischen Maßnahmen gegensteuern zu können. 

*Femibion®-Produkte enthalten Folat („Folsäure Plus“, eine Kombination aus Folsäure & Metafolin®) & weitere ausgewählte Nährstoffe; Femibion® 2 & 3 enthalten außerdem Docosahexaensäure (DHA).

Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel bei Schwangeren ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten zusätzlich täglich 400 μg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Ein Neuralrohrdefekt ist durch mehrere Risikofaktoren bedingt. Die Veränderung eines Risikofaktors kann eine positive Wirkung haben oder auch nicht. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, einschließlich der Entwicklung der Plazenta. Die Einnahme von DHA (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure) durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus und gestillten Säuglings bei. Die positive Wirkung von DHA tritt ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d.h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden.

  • Femibion® ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.
  • Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, die unter Lizenz verwendet wird.